Klempner

Woran denken Sie bei dem Begriff ‚Klempner‘? Vermutlich an verstopfte Abflüsse und an dessen Reinigung. Das ist bei Privatleuten ganz normal, da sie häufig nur in diesem Zusammenhang mit einem Klempner in Berührung kommen. Dieser Aufgabenbereich macht im alltäglichen Dienst auch einen elementaren Teil der Arbeit aus. Insbesondere im Not- und Bereitschaftsdienst geht es meistens um nicht mehr ablaufendes Wasser. Dank der Mitarbeiter in diesen Positionen werden jeden Tag zahlreiche Langzeit- und Folgeschäden verhindert. Doch ein Klempner führt regelmäßig noch viel mehr als die genannten Arbeiten aus.

Die vielfältigen Arbeitsaufträge eines ausgebildeten Klempners

Einen Klempner gehört gegebenenfalls auch zu ihrem Team, wenn Sie einen Hausbau starten oder einen Altbau komplett sanieren. Es ist elementar, dass der Einbau der Sanitäranlagen fachmännisch geplant und durchgeführt wird. Grundkenntnisse eines Laien reichen in Regel nicht aus. Der Grund dafür ist leicht erklärt: Ein minimaler Fehler führt nach Abschluss der Bauarbeiten ständig zu Verstopfungen. Diese lassen sich teilweise nur durch das Aufreißen einer Wand beheben. Ein erfahrener Fachmann wird solche Probleme regelmäßig voraussehen und verhindern. Außerdem ist er in der Lage einen vernünftigen Bauplan herzustellen, auf dem sämtliche Leitungen zentimetergenau verzeichnet sind. Diesen benötigen Sie bei zukünftigen An- oder Umbauten. Klempner sind auch in der Lage eine solche Kartierung Jahre nach der Fertigstellung eines Gebäudes vorzunehmen. Hierfür verwenden Sie eine Sonde, die beim Schwimmen durch die Leitungen ständig ihren GPS-Standort übermittelt. Dieser Vorgang kann durch eine Kanalkamera ergänzt werden, mit dessen Hilfe der Experte nach Beschädigungen sucht. Mit Spezialgeräten werden diese repariert.

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